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krank angegeben, von welchen 7 (4 Sträflinge und 3 Wach, männer) gestorben sind. In dem k. k. m. schl. Provinzial- Strashanse kam unter 5 00 bis 6 00 Sträflingen nur ein einziger Sterbefall vor. In der Frohnfeste gab es nur Einen, und in dem k. k. m schl. P. Zwangsarbeitshause gar keinen Cholerafall.
' Unter den in dem k. k. Versorgungshause befindlichen Personen erkrankten L aus der Irrenanstalt, 2 Findelinstituts' Kinder und 2 Kraukenwärterinnen. In der k. k. Lokal - Sie- chenanstalt starben 4 Personen und in dem Armenhause des wohlthätigcn ^ Männervereins, mit^lOO meistens decrepiden Pfrnndlern, ergab sich ein einziger Todesfall. .w»
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IV.
Vergleichung der Srechruhrepidemie in Srünn im Jahre 18^19 mit jenen ^der Jahre 1831 und 1 8 3 6. r
Da die Hauptstadt des Kronlandes Mähren schon in den Jahren 183 1 und 18 36 von Cholera-Epidemien heimgesucht wurde, so dürfte es angemessen sein, die damaligen Ergebnisse mit jenen der letzten Brechruhrepidemie zu vergleichen , und zu diesem Zwecke einige statistische Bemerkungen voransgehen zu lassen. ,
Brünn hat seit dem Jahre 1831 in mannigfaltiger Beziehung große und wichtige Veränderungen erfahren, die auf den Gesundheitszustand der Einwohner ihren Einfluß geltend machen mußten. - 1 2 -. r.‘ .
Die Bevölkerung hat sich von dem Jahre, 1827. bis 18 37 um 1 000, vom I. 1 8 37 bis 184 7 hingegen . um 10,000 Menschen vermehrt, denn im I. 182 7 zählte Brünn 3 6,2 10, im I. 1 8 37 nicht mehr als 37,1 83 und im I. 1846 schon 45,189 Einwohner. Diese Zunahme der Bevölkerung ist nicht durch organisches Wachsthum entstanden, denn die Zahl der Gebornen überstieg nur wenig jene der Gestor-

