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schen dem Darmcanale und den daselbst eingeführcen Nahrungs- stoffen, befördert die Verdauung, befördert die Aufsaugung des Brauchbaren, welches als Milchsaft von der übrigen Masse getrennt, als solcher durch die feinsten Mündungen der ein­saugenden Gefäße dem Blute zugeführt wird, und erleichtert die Scheidung und Ausführung des Unbrauchbaren, daher des Kothes. In Folge dieses Protestes wird der Appetit vermehrt, guter Nahrungssaft bereitet, dem Körper das durch die täg­lichen Verrichtungen Verlorene leicht ersetzt und so sämmtliche Theile gekräftigt; ferner jede Anlage zu Stockungen und Anhäufungen von zähen Säften verhücet.

Es wird daher mit großem Nutzen in kleineren Gaben als Digestivmittel angewendet, und man er­reicht hier leichterer und sicherer sein Ziel, a!S durch die üb­lichen bitteren reizenden Mittel, welche zwar für den Augen­blick die Verdauungsorgane zu größerer Thätigkeit anfachen und anspornen, doch die angehäuften schädlichen Stoffe un­berührt zurücklaffen.

Die Erfahrung belehrte mich, daß durch längere Zeit anhaltende Appetitlosigkeit und Unverdaulichkeit, welche anderen auflösenden, bitteren Mitteln Trotz boten, bei kaum achttägigem Gebrauche dieses Pulvers wie hinwegge- zauberr wurden.

Ein Vorzug, welchen dieses Mittel hier vor anderen ähnlichen hat, ist folgender: Andere sogenannte Salzmittel, namentlich Mineralwässer, schwächen bei längerem Gebrauche mehr oder weniger, das Seidlitzer Pulver aber nicht. Es ist ein sanftes, milde auflösendes Mittel, welches auch selbst bei längerem Gebrauche weder den Magen belästigt, noch den Darm- canal übermäßig reizt oder schwächt. Es geht auch leicht und ohne alle auffallend merkbare Neaction durch den Organis­mus.