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2. Ferner wirkt dieses Pulver auf die benachbarten Organe des Magens, auf die Organe des Unter­leibs und auf die Leber.

Besonders wohlthuend zeigt sich der Gebrauch dieses Pulvers bei Unterleibsbeschwerden sogenannter Vielsitzer, Gelehrter, Staatsmänner u. s> w. Fragt man alle diese Herren über ihr Befinden, so wird man hören, daß siesämmt- lich mehr oder weniger über ein gewisses Gefühl von Mattig­keit, Verdrießlichkeit, über schlechte Verdauung, über eine lästige Schwere im Magen, über Leibesverstopfung, über Spannung und Schmerzen im Kopfe, über kurzen unruhigen Schlaf klagen. Alle diese Herren, welche das ganze Jahr hin- durch mit Pillen, Latwergen, Abführmitteln u. s. w. gegen diese lästigen Beschwerden kämpften, haben nun in den Seidlitzer Pulvern ein sicheres Schutz- und Bewahrungsmitte! gegen 'das Auftreten solcher Plagen gefunden.

Eben so werden an Hämorrhoiden Leidende die­ses Pulver gewiß allen übrigen Mitteln vorziehen; denn wie bekannt, ist eines ihrer Hauptleiden gewöhnlich Neigung zur Verstopfung und allzu harter Stuhlgang Dadurch werden die Gefäße des Mastdarms gedrückt, das Blut häuft sich in ihnen an und der Grund der Schmerzen ist gelegt. Die mei­sten Leidenden glauben nun, in gewöhnlichen drastischen Ab- führuugsmitteln Linderung zu finden, und finden sie oft wirklich, aber leider ist diese Linderung nur eine momen­tane, da sehr bald darauf hartnäckigere Stuhlverhaltung, allge­meine Schwäche und Verschlimmerung aller Symptome ein- treten. Bei dem Seidlitzer Pulver ist dieses nicht zu erwar­ten oder zu befürchten. Dadurch, daß es in derselben Zeit, während es die Ab- und Aussonderungen vermehrt, auch zu­gleich die Thätigkeit der Verdauungsorgane, so wie die Organe des ganzen Darmcanals milde anregt, geschieht es.