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ihm dann sagte, daß ich erst vor Kurzem selbst beten gelernt hätte und gern mit ihm beten wollte, da fragte er mich: „Was, Massa, Sie lieben unfern lieben Heiland auch?" Und als ich ihm sagte, ich hoffe es zu thun, denn er habe mir meine Sünden vergeben und mein Herz verändert; da umarmte er mich und sagte: „O mein lieber Bruder, dann liebe ich Sie von Herzensgrund", und so wurden wir bald miteinander bekannt. Ich gieng dann auch zu meinen Betkameraden vom Schiff und sagte ihnen, was für einen Schatz ich in diesem armen Sklaven gefunden habe. In der Nacht darauf kamen wir Alle zum Gebet in seiner Hütte zusammen. Da erzählte er uns auch die rührendste Geschichte, die ich je gehört habe, von seinen Leiden, ehe er von Afrika kam und wie ihn der Herr durch den Eifer der Missionäre der Brüdergemeinde zur Erkenntniß der Wahrheit gebracht habe. Sobald der gute Sancho, so hieß er, Zeit finden konnte, gieng er zu ihrem Geistlichen und sagte ihm, es seien einige weiße Matrosen da, die den Heiland lieben. Der ehrwürdige alte Mann kam bald, um uns zu sehen. Am nächsten Sonntage giengen wir Alle in die Kapelle. Der Anblick einer so großen Zahl Schwarzer, die sich, trotz der Sklaverei, ihrer Freiheit in Christo erfreuten, war sehr rührend.
Lovegood. Gott sei Dank, daß die Leiden eines Christen immer auch wieder ihre Tröstungen haben; es ist ein Vorrecht eines Gläubigen, trotz aller seiner Beschwerden, sich zu freuen mit unaussprechlicher, herrlicher Freude.
Henry. So scheint es, denn an einem Wochentage nahm uns Sancho zu einer armen Frau mit, welche auf dem Sterbette singen und sich ausnehmend freuen konnte. Sie rief aus: „Mein lieber Heiland kommt nun zu mir — er hat mich geliebet — er hat sich für mich gegeben! O wie
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