im Croffl'ſchen und gleich nachher die in dem ältern Stair'ſchen Dragoner-Regiment aufgieng. Da wir hier einmal die Standesveränderungen unſers Kriegs: mannes erwähnten, ſo fügen wir nur noch hinzu, daß er im Jahr 1730 zum Oberſt-Lieutenant und 1743 zum Oberſten ernannt wurde.

In jener Zwiſchenzeit denn, zwiſchen der Auflö ſung ſeines Regiments und der Wiederbeförderung zu einem andern: in der Mitte des Jahres 1720, ver ließ er das für ihn ſo gefahrvoll und doch auch ſo geſegnet geweſene Frankreich und kehrte nach ſeinem Vaterlande zurück. Hier hatte ſich unter feinen ehe maligen Bekannten und Freunden allgemein das Ge rücht verbreitet und Glauben gefunden, Gardiner ſey im höchſten Grade verrückt geworden. Der Major hatte dieſe Meinung, die man in England über ihn hegte, ſchon in Frankreich erfahren und ſahe voraus, daß dieſelbe zu mancherlei Ausfällen auf ihn Veran laſſung geben würde, zu welchen er, nicht um ſeiner, ſondern um ſeines Herrn Ehre willen, nicht ſtillſchwei­gen könnte. Um allen dieſen Händeln auf einmal ein Ende zu machen, bat er einen vornehmen Freund, welchen er auf ſeinem Landgute beſuchen wollte, er möge auf einen beſtimmten Tag mehrere von ihren ehemaligen luſtigen Jugendgenoſſen zu ſich einladen, er wolle dann der Geſellſchaft einige Worte zu ſeiner Vertheidigung ſagen. An dem feſtgeſetzten Tage ver­ſammelte ſich eine zahlreiche Geſellſchaft. Man wußte, der Major Gardiner werde da ſeyn. Bei Tafel gab es ſchon manche anzügliche Scherzreden, auf welche der Major nur wenig antwortete. Als aber das Tiſchtuch hinweggenommen war, bat er, man möge