Zu 21) Rother Herbſt⸗Rambour(Suͤßapfel.)

GeſtaltL: groß, hochrund verſchoben mit ungleichen Wölbungen und ungleicher Höhe, nach dem Kelche nur wenig merkbar mehr abnehmend.

Schale: hoch citronengelb, an der Sonnenſeite mit einem ſchönen und ſtarken Roth mit dunkelrothen Streifen und gelben Punkten und mit gelbbraunem Roſte um die Stielwölbung.

Fleiſch: gelblich weiß, ziemlich fein, etwas feſt, hinlänglich ſaftig, von angenehmem, ſchwachweinigem, recht ſüßen, auch ziemlich gewürzhaften Geſchmack.

Reife: November.

Aus ſteller: Heinrich Wilhelm Conrad zu Blofeld.

Bürgermeiſter Ronthaler zu Langd.

22) Stern⸗Rambour.

Geſtalt: groß, hochgebaut, nach dem Kelche zugeſpitzt mit gerippter Kelcheinſenkung von ungleicher Höhe.

Schale: fein, glatt, geſchmeidig, gelb, auf der Sonnenſeite mit kurzen carmoiſinrothen Flecken verrieben mit vielen feinen Punkten.

Fleiſch: grünlich weiß, etwas gröblich rauſchend, doch mürbe und ſaftig, von ſäuerlichem Geſchmack ohne Arom, doch ſtarkem ans genehmem Geruch.

Reife: November und December, hält ziemlich lange.

Nutzung: Wirihſchaftsobſt.

Der Baum wird groß, erfordert aber gut gebauten Boden, Sonnenſtand und wie bei allen großen Früchten Schutz vor Stürmen iſt übrigens ſehr fruchtbar.

Aus ſteller: Lehrer Heck zu Selters(als Süßling.)

Oeconom Bipp zur Haubenmühle. Rentamtmann Welcker zu Bingenheim.