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31) Franzoͤſiſche Reinette,(Edel⸗Reinette), (Reinette- Franche.)
Geſt alt: groß, bald etwas flachrund, bald ziemlich zum abgeſtumpft Koniſchen neigend, nach dem Kelche zu etwas abnehmend.
Schale: fein, etwas geſchmeidig, hellgrün, in der Reife ſchön gelb, bei ſtark beſonnten Früchten ein Anflug bräunlicher Röthe.
Fleiſch: gelblich weiß, fein, feſt, doch mürbe, ſaftreich, von delicatem ſüßweinartigem, merklich gewürztem, etwas muskatartigem Geſchmacke.
Reife: December, hält bis zum Frühlinge.
Nutzung: Ausgezeichnetes Tafel⸗ und Wirthſchaftsohſt.
Der Baum iſt ſehr empfindlich, verlangt guten Standort und guten gebauten, nicht naſſen Boden, da er leicht krebſig wird. Wird an geeigneter Stelle groß und ſehr fruchtbar.
Au sſt eller: Heinrich Wilhelm Conrad zu Blofeld. Beigeordneter Belzer zu Unter-⸗Widdersheim(als grüne Reinette.) Lehrer Rasp zu Echzell(als große grüne Reinette. Oeconom Bipp zur Haubenmühle.
32) Hughe's Gold⸗Pepping.
Geſtalt: ziemlich groß, hochgebaut mit ungleichen Hälften, nach dem Kelche mehr abnehmend.
Schale: fein, glatt, geſchmeidig, eitronengelb ohne alle Röthe, mit feinen hellbraunen, an der Sonnenſeite zuweilen roth umfloſſenen Punkten oder rothen Flecken.
Fleiſch: gelblich, fein, ziemlich feſt, dech mürbe und markig, ſaftig, gewürzig, ſtark violenartig, weinig.
Reife: November, hält ſich lange.
Nutzung: Als Tafelobſt, wie zu jedem wirthſchaftlichen Gebrauch gleich ausgezeichnet.
Der Baum wächſt Anfangs lebhaft, wird aber nicht groß, iſt geſund und bald ſehr fruchthar.
Aus ſteller: Wilhelm Schneider zu Ober⸗Schmitten.

