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Als wilder Borsdor fer wurden erkannt:

Nr. 38 von Wilhelm Schneider zur Papierfabrik.

Nr. 12 von Beigeordneter Belzer zu Unter⸗Widdersheim. Nr. 16(Gewürzapfel) von Lehrer Rasp zu Echzell.

Nr. 29 von Heinrich Wilhelm Conrad zu Blofeld.

Nr. A von Lehrer Roth zu Nidda.

40) Borsdorfer, Zwiebel⸗Bors dorfer.

Ge ſt alt: runde, ſehr plattgedrückte Käsform, am Kelch einige Erhabenheiten.

Schale: fein, glatt, geſchmeidig, blaßgelb, auf der Sonnen­ſeite lebhaft carmoiſinroth verwaſchen mit ziemlich viel Punkten, beſonders im Gelben in die Augen fallend und fühlbar hervortretend. Oefters auch Warzen.

Fleiſch: gelblichweiß, fein, mürbe, und von weinig, doch manchmal etwas ſäuerlichem Geſchmack, der in guten Lagen dem des ECdelborsdorfers ähnlicher wird.

Reife: Ende November, dauert bis zum Frühjahr.

Nutzung: Gutes Tafel⸗ und vorzügliches Wirthſchaftsobſt.

Der Baum wird gewöhnlich nicht ſehr groß mit ſtark ab­ſtehenden, herunterhängenden Aeſten und flacher Krone. Trägt früh­zeitig und oft und treibt und blüht ziemlich ſpät.

Aus ſteller:

Pfarrer Dr. Lucius zu Rodheim, Ernſt Nagel zu Langd(als Kaiſerapfel), Georg Seum zu Salzhauſen(als Zwiebel⸗Neinette.)