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Sobald nun der in den Einschnitt des Rädchens passende Drücker abgedrückt wird, läuft dasselbe, durch die Wirkung der angespannten Feder getrieben, um seine Achse, und der durch die Reibung an dem im Hahne eingeschraubten Erze erzeugte Feuerfunke entzündet auf diese Weise das in der Pfanne befindliche Pulver. Diese Schlösser haben für den Kriegsge- brauch den Nachtheil, daß das Feuern mit ihnen zu langsam geht, besitzen aber auch dagegen den Vortheil, daß sie beim Abdrücken kein Rücken verursachen.
Im Jahre 1640 wurde in Frankreich die Flinte erfunden, und nachher als Infanteriewaffe statt der Musketen eingeführt. Sie unterschieden sich von diesen hauptsächlich durch das Flintenschloß und durch die daran angebrachte Stoßwaffe, das Bajon- net, außerdem aber noch dadurch, daß sie viel leichter als die Musketen gebaut wurden.
Die jetzt noch gebräuchlichen kleinen Feuergewehre sind vorzüglich : die I n fante rieflint e, die B üchse oder der Stutzen, der Karabiner, die Pistole, außerdem auch noch, ausschließlich zum Gebrauch in Festungen bestimmt, die Doppelhaken und die Wallmusketen.
13. Von den blanken oder Hand- Waffen.
Außer den Pulverwaffen, welche den Truppen zum Angriff und zur Vertheidigung in der Ferne dienen, sind sie

