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auch noch mit Waffen zum Angriff und zur Verthei- digung in der Nähe, mit den sogenannten blanken oder Handwaffen versehen.
Sie werden gewöhnlich in Hau- und Stoßge- wehr abgetheilt, und machen die Hauptwaffe der Cavallerie aus.
Zu dem Haugewehr gehören jetzt die Pallasche und verschiedene Säbel. Die in ältern Zelter» üblichen verschiedenen Arten der Streitäxte, Streithämmer rc. sind ebenfalls zu dieser Waffengattung zu rechnen.
Zu dem jetzt üblichen Stoßgewehr gehören die Lanzen, Picken, Degen, Dolche und das Ba- jonnet. In frühern Zeiten gehörten auch hierzu die verschiedenen Arten der Nitterlanzen, Speere, Picken rc.
Bon den Seitengewehren.
Pallasche, Säbel, Degen und Dolche pflegt man auch gewöhnlich mit dem allgemeinen Namen Seitengewehr zu belegen.
Die Haupttheile jeden Seitengewehrs sind die Klinge, das Gefäß und die Scheide.
Jede Klinge besteht aus.der Angel (mit der sie im Gefäße steckt) und der eigentlichen Klinge, welche man itt die P a r i r u n g, die Stärke und die Schwäche eintheilt. Die Klingen selbst haben verschiedene Formen, und nach diesen bestimmt sich der Name und der Gebrauch des Seitengewehrs« — Ist die Klinge gerade, zwei- oder mehrschneidig, so kann sie eigentlich bloß zum Stoß, und nur im Noth- falle zum Hiebe gebraucht werden. Von dieser Beschaffenheit sind die Degen- und Dolchklingen. — Ist

