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nur beim geschlossenen Choc oder beim Gefecht in zerstreuter Ordnung und dem Verfolgen des Feindes beweist, darüber sind die Meinungen der Cavalleri- ften noch verschieden. Alle vereinigen sich jedoch da­rin, daß die Führung derselben eine große Geschick­lichkeit und Kraft erfordert.

Was die an vielen Lanzen angebrachten Fähnchen betrifft, so ist es nicht zu läugnen, daß sie, des größern Widerstandes der Luft wegen, die Führung derselben etwas erschweren, allein die Erfahrung hat gezeigt, daß der Zweck und Vortheil eines solchen Fähnchens, die Pferde scheu zu machen, keineswegs eingebildet ist. Es hält schwer, die Pferde an das Flattern dieser Fähnchen zu gewöhnen, ja erfahrene Cavalleristen behaupten sogar, daß manche Pferde durchaus nicht an eine Linie Uhlanen, die Lanzen mit Fähnchen hat, heranzubringen wären.

Von den Klingen der Seitengewehre.

Um die Güte einer Klinge, oder eigentlich des Stahls, aus dem sie verfertigt ist, zu untersuchen, stützt man sie mit der Spitze gegen den Boden, biegt sie alsdann einigemale rechts und links mit dem Ge­fäße so tief herunter, daß sie beinahe einen Halb­kreis bildet. Läßt man sie nun plötzlich zurücksprin­gen, so muß eine aus guter Materie verfertigte Klinge ganz gerade stehen bleiben. Ferner schlägt man mit der stachen Klinge einigemale mit Kraft auf eine ebene Fläche, z. B. auf einen hölzernen Tisch, auf Wasser und dergleichen. Hält eine Klinge diese