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europäischen Heeren sind die Seitengewehre der Reiterei so eingerichtet, daß sie zum Stoß und zum Hiebe zu 1 gebrauchen sind. ^
Die Länge der Cavallerie - Seitengewehre darf nicht !
zu groß, aber auch nicht zu gering seyn. Klingen von i
32 bis 34 Zoll scheinen den Erfahrungen zu Folge in j
dieser Hinsicht die besten zu seyn. !
Auch die Infanterie ist zum Theil noch jetzt mit j
Seitengewehren versehen, jedoch mehr zum Putz, als I
daß sie davon einen reellen Nutzen ziehen können.
Von der Lanze als Cavallerietvaffe.
Die Lanze ist gegenwärtig noch eine Waffe, womit man einen Theil der Cavallerie, in der österreichi- l scheu und in der preußischen Armee die Uhlanen, in der rnffischen die Kosaken, und bei den Türken die Tartaren und einige Spahis versieht. Es sind 7 — 12 Fuß lange, gegen 1 Zoll starke Stangen, gewöhnlich von Tannenholz, oben mit einer zwei-, drei-, oder vierschnei- j digen stählernen Spitze von ungefähr 8 — i 2 Zoll Länge versehen und, der größern Dauer wegen, der Länge nach gewöhnlich noch mit eisernen Schienen (Federn) beschlagen.
Die verschiedenen Arten der Lanzen unterscheiden ;
sich vorzüglich durch ihre verschiedenen Längen und !
dadurch, daß einige oben mit einem Fähnchen verse- j hen sind, andere nicht. i
Die französische Lanze ist gegen n Fuß, die österreichische über 8 Fuß, die preußische 10 \
Fuß lang. Ob sich diese Waffe vorzüglich wirksam

