Am 18. und 19. Februar. 31

muluS sammt anderer sechs und achtzig, welche alle der Mar- terkrone theilhaftig wurden. Zu Cäsarea in Palästina: des heil. Greisen Theodolus, aus dem Geschlecht- des LandpflegerS Firmi- lianus. Als dieser, durch das Beispiel der Märtyrer angetrieben, Christum mit Standhaftigkeit bekannte, ward er selbst als Märty­rer ans Kreuz geschlagen. In selbiger Stadt: die Gedächtniß des heil. Iulianus aus Cappadocien, welcher, da er die entseelten Mär­tyrer Leiber geküßt hatte, als ein Bekenner des christlichen Glaubens angegeben, vor den Landpfleger geführt, und auf dessen Befehl bei schwachem Feuer allgemach und langsam verbrannt wurde. Im Tarvaneser Flecken: die Gedächtniß deS heil. SilvinuS, Bischofs zu Tolosa. . In Schottland: des heil. Priesters und Beichtigers Fi n- tanus. Zu Florenz: des sel. Alexius Falconerii, Beichti­gers , eines von den sieben Stiftern des Ordens der Diener der se­ligsten Jungfrau Maria, der im hundert und zehnten Jahre seines Alters durch die Gegenwart Jesu Christi und der Engel erfreut, se­lig entschlief.

Der achtzehnte. Zu Jerusalem: der Geburtstag des heil. Bischofs und BeichtigersSimeon, der ein Sohn des Cleophaswar, und auch dem Geschlecht- nach ein naher Blutsfreund Jesu Christi unserS Heilands gewesen seyn soll. Er ward zu Jerusalem nach dem hell. Iacobus, Bruder des Herrn, zum Bischof geweihet, und vol­lendete in der Verfolgung des TrajanuH»nach vielen Ovalen- die Marter, wobei sich alle, die zugegen waren, wie auch der Richter selbst, zu höchst verwunderten, daß ein so alter hundert nnd zwanzig jähriger Greis die Marter des Kreuzes so beherzt und standhaft er­leiden konnte. In der Stadt Ostia an der Tiber: die Gedächtniß der heil. Märtyrer uud Gebrüdrr Maximus und Claudius, wie auch verheil. Präpedigna, der Ehefrau deS letzter«, sammt de­ren zweien Söhnen Alexander und Cutia. Weil diese von an­sehnlichem Geschlechts waren, wurden sie auf Befehl des Diocletia« nus eingezogen und ins Exil verwiesen, alsdann aber in die Flam­men geworfen, und haben also Gott ein wohlreichendes Opfer der Marter dargebracht. Ihre Reliquien zerstreute man in einen Fluß, doch wurden sie von den Christen zusammengesucht und nahe bei der­selben Stadt begraben. In Afrika: die Gedächtniß der heil. Mär­tyrer Lucius, Si lvanus, Rutulus, Classicus, Secundi- nus, Fructolus und Maximus. Zu Constantinopel: des heil. Bischofs Flavianus, welcher, weil er den katholischen Glau­ben verfocht, auf Anstiften der gottlosen Rotte, des Dioscorus mit Fäusten geschlagen, mit Füßen gestoßen und ins Elend vertrieben