Tomlinsoniana,
oder
nachg elafsene Schriften
des berühmten Augustus Tomlmfon,
Professor der philosophischen Moral an der Universität *** Gewidmet seinen Schülern und enthaltend:
4) Mari men über die populäre Betrügerei, durch zehn Charaktere verdeutlicht: eine Einleitung zu der edeln Wissenschaft, durch welche Jeder an sich selbst zum Spitzbuben wird.
2) Fragmente; oder kritische, sentimentale, moralische Original- Versuche.
Einleitung.
Aus einer Reise, die ich kürzlich durch Deutschland machte, verweilte ich einige Zeit auf der Universität, bei welcher Augustus Tomlinson als Professor der Moralphilosophie angestellt war. Ich erfuhr, daß der große Mann nach einer langwierigen Krankheit im Anfang des Jahres 1819 gestorben war, mit vollkommener Ergebung in sein Schicksal, und noch auf seinem Sterbebett über die göttlichen Geheimnisse der Sittenlehre sich besprechend. Trotz der kleinen Sünd- chen, deren ich in den letzten Blättern von Paul Clifford Erwähnung that und welche seine Schüler
„dem lästigen Geschwätz der strengen Welt" zu entziehen für räthlich erachteten, lebte sein Andenken in zarter Verehrung. Vielleicht machen, wie dies bei dem be-

