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an dem man erkennen kann, wessen Geisteskind er fty. Darum blicke bey jedem Bilde, mein lieber Leser! in dein eigenes Herz, betrachte dein Inwendiges, um zu erfahren, in wel­chem Zustande du dich befindest; ob Christus oder Satan in dir herrsche, ob Gottes oder des Teufels Reich in dir fey, ob du ein Sclave der Sünde und des Satans, oder ein fteyes Kind Gottes seyest. Laß dirs Ernst feyn! geh nicht gleichgültig darüber hin; fey redlich, es dir und Gott zu gestehen, und auf­richtig zu bekennen, was, und wie du es in dir findest. Du stehest vor Gott, der Herzen und Nieren prüfet, der alles siehet und weiß; dem nichts verborgen ist, was in dir ist. Findest du Böses m dir, so bereue es, und verzage nicht, bekenne es redlich, und wende dich zu Christo. Er ist auch dein Heiland, auch für dich in der Welt gekommen, auch für dich da, die Werke des Teufels zu zerstören, dich aus der Gewalt des Satans zu relffen, und dich in sein Reich zu versehen. (Koloss. ], 13.) Er kann auch dir Kraft und Stärke mitthei­len, daß du den Satan nicht ferner unterthan seyn, der Sünde nicht ferner dienen mußt. Er kann dich frey machen, und wenn Er ! dich frey macht, so bist du wahrhaftig frey.

' (Jvk. 8, 36.)