ist es erklärlich, *däss wir durch eine Menge Leichenöffnungen mehr Erfahrungen und den daraus horvorgehenden Folgerungen aneinander reihen können. >
Es sei uns daher erlaubt , 1 ehe wir die pa- thognomischen Zeichen dieser Fofm aufzählen, ehe wir uns über das Wesen und die Prognose derselben aussprechen , den Leichenbefund darzulegen, da alsdann der Leser die Symptome, und das von mir vor geschlagene - Mittel besser zu würdigen vermag. - ~
1 Leichen befand.
Oft finden. wir an der äussern Oberfläche der Leiche nichts Bemerkbares. Häufig sehen wir einen starken, wohlgenährten, robusten Körper, ohne irgend ein, äusseres Zeichen einer scorbutisclien Diathese vor uns liegen;. Oefter indessen finden wir die. charakteristischen Kennzeichen des Scor- buts., wenn auch nicht im hohen Grade ; doch aber die Erscheinungen dieser Krankheit. Zu diesen zähle ich die ecchymosen Flecke , Stippen an den untern Extremitäten, nebst der lividen Färbung des Körpers. Nach Entfernung des Brustbeins tritt uns nun eonstcint das Pericardium als bläulich gespannte Blase entgegen , ohne sonstige Veränderung der fibrösen Membran, und des sie bedeckenden Zellgewebes. In einigen Fällen, (und zwar in der chronischen Form, wie weiter unten in

