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haltungspflicht des(kath.) Pfarrhauſes, durch Tauſch an das Stift St. Gallen über, bei Entſtehung unſers Kantons erhielt es der Regierungsrath in Folge Uebereinkunft, endlich bei der Verfaſſungsreviſion von 1831 die Gemeinde. Die Beſoldungs­pflicht der Pfarrherrn lag bis 1806 dem Domſtift Conſtanz ob, von da an erwarb der thurg. Staat die Hochſtift Conſtanziſchen Gefälle in Sommeri durch Kauf und damit auch jene Pflicht. Laut einer Notiz von 1275 war die Beſoldung damals 15 Mark Silber(à 10 Franken); 1753 betrug fie(für kath. Sommeri) laut Urbarium: an Geld fl. 100, vierteljährlich bezahlt; an Naturalien: 40 Viertel Kernen und ebenſoviel Haber, Conſtanzer­maß; 46 Eimer Zehentwein von Altnau und Landſchlacht; 5 Vlg. Holzrecht im Niederſommerer Wald. Die Nebeneinkünfte waren unbedeutend. 1776 erhielt der Pfarrer ſtatt des Weins fl. 107.20 kr. und ſtatt der Früchte fl. 213. 20 kr., im Ganzen fl. 463. 40 kr. 1812 erhielt die Pfründe durch Regierungsbeſchluß eine jährliche Zulage von fl. 43 aus der Kleinzehentkaſſe und den Meersburger Gefällen, 1840 aus dem Paradieſerfond fl. 721. 40 kr., 1849 fl. 1862 aus dem Kloſtervermögen, 1853 Fr. 932 aus dem Biſchofszeller Stiftsvermögen; 1858 erhöhte die Gemeinde das Einkommen um Fr. 100; 1860 erhielt ſie aus der Kloſterquart Fr. 8114. 20 Cts., und 1863 wurde das Holzrecht capitaliſirt und das fixe Einkommen auf Fr. 1700 geſetzt, wie es zur Stunde noch iſt. Ueber die Beſoldung des ev. Pfarrers ſiehe ſpäter.

Schon 1355 gaben 14 Kardinäle und der Biſchof von Conſtanz der Kirche einen Ablaßbrief, 1473 ſechs Kardinäle einen 100tägigen Ablaß; 1474 wurde bewilligt, daß während der Faſten die Geſunden Butter, die Armen und Kranken Milch und Zieger genießen. 1439 wurde der Hochaltar dem hl. Mau­ritius, dem Kirchenpatron, und ein Seitenaltar der hl. Maria Magdalena, der andere ſpäter dem hl. Gallus geweiht. 1490 ſtiftete Konrad Brunſchwiler von Rreiteneich und feine Frau eine Jahrzeit von zwei jährlichen Meſſen für 3 Pfund Pfennig (à circa Fr. 2. 80). Die Unterhaltungspflicht der Kirche gab zu vielen Zwiſtigkeiten mit den Decimatoren und ſpäter unter

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