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der Persönliche Arrest sind. Nach einigen Tagen legten sich diese hochwürdigen Wellen, und unser besänftigter Ritter enschloß sich, die
§. 7.
Antwort
Sr. Edlen selbst zu überbringen, um die unedlen Folgen des Wechselrechtes von sich abzulehnen. Wahrlich, dieser Gang war so glücklich, wie jener der neugierigen Baronin an das Schlüflelloch unglücklich ausfiel. Unser Ritter war so wenig ein Schächer seinem Körper nach, daß der naseweise adelige Nachbar mit diesem Ausdruck bloß auf seine Glücksumstände, und, wie mich dünkt, sehr uneigentlich, angespielt hatte; und da er sein Kreuz sehr wohl zu legen wußte, dem unbezahlten Kleide es auch nicht anzusehen war, daß der Schneider noch ein Laus veo in Händen hatte, es vielmehr ihm links und rechts nicht übel stand: so ging es mit ganz Natürlichen Dingen zu, wenn unser Wechselbaron sogleich in den Saal genöthigt wurde, wo er, in Abwesenheit des Wechslers, desien Frau und eheleibliche Jungfer Tochter, auch noch obendrein ein altes Frauenzimmer von Adel, die alle Sonn- und Festtage bei unserm Banquier einen Freitisch hatte, antraf. Dem zweimal heiligen Ritter blitzte die eheleibliche Jungfer Tochter so sehr ins Auge, wie dieser das ritterliche Kreuz die Augen blendete oder brach. Kurz, sie verliebte sich schon in einmal Heilig, und das zweite diente dazu, dieß Feuer zu einem vollen und herzgefährlichen Brande zu verstärken. Mama fand den Ritter so fein und lieblich, daß sie selbst, wenn es Gottes Wille gewesen wäre, ihn geehelicht haben würde. Nur der Freitischdame stieg das adeliche Blut, sobald sie den Ritter sah, sympathetisch ins Gesicht, weil sie sich herabgewürdigt fühlte, ihr Brod bei Sr. Edlen zu effen. Der alte Wechsler ward von diesen drei Grazien belagert, und er mochte wohl oder übel wollen, er mußte durch die Finger sehen. Die

