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§. 9 .
Gespräch
fiel zwischen dem Emsigen und Madam über das Kreuz vor, das ihren künftigen Herrn Schwiegersohn bezeichnete.
„Blind!" sagte der Emsige, da er den Abend seinen Pofitag früher als gewöhnlich beendigt, und wegen eines gestrandeten, nicht veraffecurirten Schiffes, das ihm im Kopfe noch einmal strandete, Verfügungen getroffen hatte: „blind! blind! blind!"
Wer blind? erwieberte Madam,
„Sophie blind! Du blind! Alles blind!"
Sophie? —
„Ja sie, sie und Du und die neue Cousine; der Baron hat euch Augen und Verstand ausgestochen — "
Und dir der leidige Geiz!
„Wer ist leidig!"
Du, der Nachbar und alle die nicht einsehen, daß der Baron — „Arm wie Hiob ist, der aber sehr reich wurde, ohne daß er einem ehrlichen Manne seine Tochter stahl —"
Wenn die Mutter einen Schwiegersohn hat, bindet ste eö eher mit ihrem Manne an, und erwartet von dem Schwiegersohn Unterstützung; recht, als ob er ihr mehr, als dem Schwiegervater zugehörte. Der Emsige verstummte vor seiner Schereriu, zuckte die Achseln, und sagte nach vielen Hin- und Rückceden auf eine kaufmännisch witzige Art: der Wechsel des Herrn Baron sey par onöre di lettera bezahlt. „Letterasagte die Frau Schwiegermutter, und verstand keinen Laut von allem, was ihr zu Ohren gekommen war. „Lettera!" beschloß der Emsige und knirschte mit den Zähnen. Wäre die Cousine dabei gewesen, sie hätte auch lettera gesagt, und keiner als der Emsige, der mit dem Kalbe des Wechselrechts gepflügt hatte, würde den Sinn dieser Redensart verstanden haben.

