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/, ben. Di? Kirche leitet uns auch durch die ganze Fasten ^ zu dieser Buße, besonders in der Charwoche an.
29.
Epistel am Festtage einer heiligen Fung- | frau, die keine Märterinn ist. Zweyte Lection S. 248.
Inhalt. Der Apostel räch den Christen zu Corinth wegen dxr bevorstehenden Noth sich nicht zu verehelichen; einige andere Erniahnungen ; Lob des jungfräulichen Standes. I. Cor. 7 , 25—34.
Brüder! von den Jungfrauen habe ich kein25 Geborh des Herrn: ich gebe aber einen Rath, als einer, der Barmherzigkeit von dem Herrn er -26 langet hat, getreu zu fcyn. Deßwegen halte ich dafür, daß solches wegen der vorstehenden Noth gut ist; denn cs ist dem Menschen gut, also zu seyu. Bist du nun au ein Weib gebunden, so su -27 che ihrer nicht los zu werden, bist du aber frey vom Weibe, so suche kein Weib. Wenn du aberaö ein Weib nimmst, so sündigest du nicht; wenn auch eine Jungfrau einen Mann nimmt, so sündiget sie nicht; allein solche werden Trübsale des Fleisches zu leiden haben; ich aber verschone euch. Deß -29 wegen sage ich dieses, liebe Brüder: Die Zeit ist l kurz; so ist nun übrig, daß diejenigen, die Weiber ^ haben, so seyu, als wenn sie keine hätten: dieZo t' weinen, als weineten sie nicht; die sich erfreuen,
£ als crsreuetcn sie sich nicht; die kaufen, als ^besäßen sie es nicht; und die sich dieftr Welt ge-3r E brauchen, als gebraucheten sie sich derselben nicht;
$ denn die Gestalt dieser Welt vergeht. Ich will32
I * aber, daß ihr ohne Sorge seyd. Wer ohne Weib ' ist, der sorgt für das, was des Herrn ist, wie er Gott gefalle. Wer aber ein Weib hat, der sorgt33 für das, was der Welt ist, wie er seinem Weibe

