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meln, um den verruchten Hexensabbat zu feiern und sich in Blut zu berauschen. Die heiße Einbildungskraft des Beobachters kann in diesen Ruinen das Gespenst Wilhelms des Bösen umgehen sehen, der verurtheilt ist, das von ihm erbaute und nicht von seinem Stamme bewohnte Haus zu besuchen, und sie kann die Seufzer des Zornes oder des Gewissens hören, die er in der Verzweiflung seiner Seele ausstößt.

Solcher Art war das Gebäude, welches der Jüng­ling betrachtete. Nachdem er es mit langsamen Blicken und mehrere Male gemessen, schüttelte er den Kopf und sprach:Das Werk'der Tirannei ist eben so groß wie das Werk des Edelmuths . . . Die Furcht hat ihr Erhabenes gegeben, wie die Prachtliebe es gege­ben hat. . . Der Gute und der Schlechte haben auf gleiche Weise Wunder für den großen Haufen hervor­gebracht, für diejenigen, die Herz haben, Gegenstände des Mitleids mit der menschlichen Schwäche. Heilige Maria! was will wohl dieses Schloß besagen? Was die Schätze, welche Manfred in Lucerien fand? Was die Macht Friedrich Barbarossas und Friedrichs II.? Sie Beide konnten Italien nicht erobern: jener wurde durch Mauern aus Lehm und Stroh aufgehalten; die­ser wurde von Leuten geschlagen, denen er selbst zum Glück für sein Leben ferne blieb.*) Und dann was wäre die Herrschaft Italiens, was die Herrschaft der

*) Barbarossa wurde im Jahr 1175 geuötbigt, die De- lagernug Aleffandrias aufznheben, das aus dem ange- fübrteu Grunde die Strobstadt genannt wurde. Friedrichs Heer wurde im Jahr 1248 von den Parme­saner» geschlagen, während er selbst in der zuversicht­lichen Hoffnung auf die Eroberung Parmas sich vom Lager entfernte, um sich mit der Falkenjagd zu be­schäftigen. Wir werden diese Facta im Verlauf unsrer Erzählung sehen.