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zu thnn! Ich glaubte» es wäre ein Land des Ruh­mes . .. ."

Bei diesem Ausruf wurde Roger von einem so mächtigen Schamgefühl ergriffen, daß er einen schweren Druck auf sein Hirn verspürte und sich an die Wand lehnen mußte, um nicht zu Boden zu sinken.

Was murmelt Ihr, Graf?"

Dieses Land gehört demjenigen, der es nimmt."

Warum, Graf?"

Weil die Verräther hier besser gedeihen als die Treuen, und weil die vornehmsten Barone Manfred's uns hergebrachtermaßen als Befreier begrüßen, weil wir kommen, um sie von ihrem Tyrannen zu be­freien, denn so nennt man hergebrachtermaßen den­jenigen, den man verrathen will."

Ach Ritter, Ahr habt mir eine solche Freude ge­macht, daß ich beinahe in Ohnmacht gefallen wäre. Ich werde also endlich die Krone haben! auch ich werde als Königin begrüßt werden! Ich werde nicht mehr durch einen schimpflichen Unterschied von meinen stolzen Schwestern gekränkt werden, auch ich werde mein Angesicht kühn erheben dürfen! .... auch ich! .... Graf Monfort, ich könnte Euch als einen Feind hassen, weil Ihr Euch über den Gegenstand meiner Freude betrübet."

Dame, Eure Absicht war, eine Krone zu erlan­gen und Ihr werdet sie haben; diese Freude wird Euch zu Theil werden, das ist gewiß: meine Absicht war, ein glorreiches Unternehmen glücklich zu Ende zu füh­ren und ehrenvoll zu sterben; jetzt sehe ich voraus, daß es ein Jrrthum ist, es in diesem Lande zu hoffen, und das kränkt mich."

Ein edler Kummer und Eurer wohl würdig, tapferer Baron," sagte die Gräfin, indem sie Monfort die Hand drückte;aber freuet Euch wenigstens um