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sehene Rüstung-hing, und unten neben dem Spieße standen vier mit goldenen Byzantinern gefüllte Scha­len als Siegespreis. Neben dem Spieß erhoben sich, aber im Boden steckend, acht andere Lanzen, an deren jeder der Schild des Eigenthümers nebst seinem Namen und Wappen hing: der erste besagte Monfort und das Wappen zeigte eine zu Boden geworfene Frau. Hier muß bemerkt werden, daß es in jenen Zeiten für den größten Schimpf galt, das Bild eines Andern mit dem Kopf zu unterst im Schilde zu tragen; und so hatte denn der stolze Monfort, um seine Verachtung an den Tag zu legen, Italien mit diesem Franenbild darstellen wollen. Auf dem zweiten las man Stan­darte, um das Wappen waren zwei Arme, die mit einem Hammer auf einen Ambos schlugen, mit dem Motto: Vom Dreinschlagen zerbricht er nicht. Ans dem dritten und vierten stand Van dämme; der eine war ganz schwarz, aber mit silbernen Tropfen be­deckt, und er war ein Geschenk der Dame seiner Ge­danken, welche damit die Thränen andeuten wollte, die sie während seiner Abwesenheit in fernen Landen ver­gießen würde; auf dem andern bemerkte man ein in Flammen stehendes Herz, von einem Pfeil durchbohrt nach Art derjenigen, welche unsre modernen Liebhaber ihren erotischen Briefen voranznstellen pflegen.- der fünfte besagte Bilmont und das Wappen stellteeinen Wind dar, welcher sich alle Mühe gibt, ein Feuer aus­zulöschen, mit dem Motto: Vom Blasen erlösche ich nicht; der sechste Mirapoix; das Wappen war eine Schildkröte mit dem lateinischen Wahlspruch : tarde, sed tuto; der siebente B resill es , ein Jagdhund, der mit dem Hasen zurückkehrt; der letzte war ganz weiß, wie ihn die neuen Ritter im ersten Jahr zu tragen Hegten, und gehörte dem jungen Jonville. Gleich nach den Spießen sah man eine lange, mit kostbarem Guerrazzi, die Schlacht von Benevent. II. 2

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