Dt
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Sein Gegner, der ihn unmächtig glaubte, stieg ab und ging auf'ihn zu, um dem Kampf ein Ende zu machen: Wilhelm aber erhob sich, zog sein Schwert und begann sich tapfer zu vertheidigen; seine Stöße waren so gewichtig, wie die Hiebe des Ritters vom Blitz, aber er richtete damit wegen der Art der Waffe weniger aus; denn die Franzosen gebrauchten in jenen Zeiten viereckige Eisen, die nur an der Spitze scharf waren und die sie Stoßdegen nannten, während die Italiener Schwerter führten, die zweischneidige und oben spitzige Klingen hatten. Nachdem sie viele Streiche gewechselt die keine besondere Erwähnung verdienen, stieß der Ritter vom Blitz die Spitze seines Schwertes mit solcher Wuth in den feindlichen Schild, daß er ihn gänzlich durchbohrte.
Ritter," rief er dann jubelnd, „ich weiß nicht, ob Euer Schild vom Drein schlagen nicht zerbricht, aber gewiß spaltet er sich vom Bohren," Wilhelm antwortete mit einem Stoß, der den Panzer seines Gegners durchschnitt und ihn in der Seite verwundete, so daß das warme Blut hervorguoll. Ergrimmt warf dieser seinen Schild weg, ergriff sein Sckwert mit beiden Händen und schlug damit gegen Wilhelms Kopf. Dieser, der zu gut auf seiner H»t war, deckte sich schnell wieder mit dem Schild; daS Schwert fällt, durchhaut Schild und Helm, und würde ihm vielleicht auch den Kopf gespalten haben, wenn nicht das Eisen> mit welchem es in den Korb festgemacht war, sich gebogen und seine Kraft ans der Sturmhaube sich gebrochen hätte. Der Ritter vom Blitz wirft sich, als er seinen Gegner betäubt sieht, unverzüglich über ihn her, ergreift init der Linken seine Rechte und verdreht ihm seine Knochen so heftig, daß sie knarren, wie wenn sie zermalmt würden; Wilhelm kommt in Folge des überwältigenden Schmerzes wieder zu sich und läßt seinen Degen fallen; der Ritter
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