Dt

8

Sein Gegner, der ihn unmächtig glaubte, stieg ab und ging auf'ihn zu, um dem Kampf ein Ende zu machen: Wilhelm aber erhob sich, zog sein Schwert und begann sich tapfer zu vertheidigen; seine Stöße waren so ge­wichtig, wie die Hiebe des Ritters vom Blitz, aber er richtete damit wegen der Art der Waffe weniger aus; denn die Franzosen gebrauchten in jenen Zeiten vier­eckige Eisen, die nur an der Spitze scharf waren und die sie Stoßdegen nannten, während die Italiener Schwerter führten, die zweischneidige und oben spitzige Klingen hatten. Nachdem sie viele Streiche gewechselt die keine besondere Erwähnung verdienen, stieß der Ritter vom Blitz die Spitze seines Schwertes mit sol­cher Wuth in den feindlichen Schild, daß er ihn gänz­lich durchbohrte.

Ritter," rief er dann jubelnd,ich weiß nicht, ob Euer Schild vom Drein schlagen nicht zer­bricht, aber gewiß spaltet er sich vom Bohren," Wilhelm antwortete mit einem Stoß, der den Panzer seines Gegners durchschnitt und ihn in der Seite verwundete, so daß das warme Blut hervorguoll. Ergrimmt warf dieser seinen Schild weg, ergriff sein Sckwert mit beiden Händen und schlug damit gegen Wilhelms Kopf. Dieser, der zu gut auf seiner H»t war, deckte sich schnell wieder mit dem Schild; daS Schwert fällt, durchhaut Schild und Helm, und würde ihm vielleicht auch den Kopf gespalten haben, wenn nicht das Eisen> mit welchem es in den Korb festge­macht war, sich gebogen und seine Kraft ans der Sturmhaube sich gebrochen hätte. Der Ritter vom Blitz wirft sich, als er seinen Gegner betäubt sieht, unverzüglich über ihn her, ergreift init der Linken seine Rechte und verdreht ihm seine Knochen so heftig, daß sie knarren, wie wenn sie zermalmt würden; Wilhelm kommt in Folge des überwältigenden Schmerzes wie­der zu sich und läßt seinen Degen fallen; der Ritter

de

B

'fti

ite

Til

Mi

dr

int

ft

Ul­

te;

liei

in

ne

der

in

d

iitt

ik

{