33
5 Mm Blitz fährt ihm mit dem rechten Fuß zwischen die : Beine und schlägt ihm seine noch immer mit dem Knopf it des Schwertes bewaffnete Faust so gewaltig in das
- Visier, daß er unter schmerzlichen Zuckungen zu Boden r stürzt. Der Sieger verfolgt seinen Vortheil, zieht sei- ; m\ Dolch, neigt sich hinab, schneidet ihm den Visier-
- mmen auf und ruft ihm zu, er solle sich ergeben. L Keine Antwort: auf Wilhelms Gesicht lag der Tod; t > Mund und Nase waren von einem blutigen Schaum ,e | bedeckt, um die Augen her war Alles schwarz und I, > blau. Wohl fühlte sich der Ritter vom Blitz zwei oder t | dreimal versucht, ihm den Dolch in die Kehle zu stoßen
- md er erhob ihn auch, dann aber schien er eine solche i« Handlung, die nach den Gebräuchen der Zeit nichts
llnehrenhaftes hatte, zu verschmähen, nahm ihm sei- «eil Degen und ließ ihn bewußtlos auf dem Feld :« liegen.
11 „Wie weit besser wäre es für Euch gewesen, Gott- n sried von Presilles hätte das Turnier nicht erfunden!" r ms Monfort, indem er mit großer Kraft auf den zu- .. nstgekommcnen Ritter eiudrang; „seid bedacht, Eurer ii Taine nicht allzugroßen Kummer zu bereiten und Eurer ii Kutter keine Thränen zu erpressen." it „Wollt Ihr HilfeV" fragte der Ritter vom Blitz, 5 sir jetzt hinzukam, seinen Gefährten, den er an zwei e «der drei Stellen verwundet sah. n < Dieser antwortet Nichts, sondern stürmt, als Wie er noch ganz frisch, mit verdoppelter Kraft und r i«wnthend auf Monfort ein, daß dieser bei all seiner u dust von drei Hieben kaum zwei pariren kann; mit ■i Achtbaren, bald hohen, bald tiefen Hieben schlägt er e Iti Len Schild in Stücken, zerhaut im das stählerne Ü fchulterblech in kleine Trümmer und verwundet ihn so ll !tuf am Schlüsselbein, daß er ihm beinahe den Arm - geschlagen hätte.
t Terrazzi, die Schlacht von Benevent. IN 3

