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terthum die herrlichsten Blüthen der Kunst, der Gelehrsamkeit, ^ und der Weisheit getragen hatte. Noch weiß man nicht, wie .ntte und in wem die Idee, Aegypten für die französische Re- publik zu erobern, und dadurch den Untergang der Macht und ^ des Handels der Britten in Ostindien vorzubereiten, zuerst sich entwickelte; aber wenn Bonaparte auch nicht der Erfinder ^ derselben ist, so ergriff er sie doch mit Begeisterung, und ^ führte sie mit dem verständigen und kraftvollen Muth aus, ?!i sj der ihm in der schönern Periode seines Lebens die Bewunde- ^ rung aller seiner Zeitgenossen erwarb. Um die Unternehmung ^ vor dem Publikum zu verschleiern, verkündigte das Directo- !)r ^ rium sogleich, nachdem durch den Vertrag von Campe F or- ^ mido (17. Oct. 1797) der Friede auf dem Contment herge- stellt war, einen Angriff auf England, und ernannte Bona- parte zum Führer desselben. Ein großes Heer versammelte sich an den Küsten des Oceans; in allen Häfen vonAntwer- pen bis Rochefort sah man die gewaltigsten Rüstungen. 1 Aber auch in dem Hafen von Toulon wurden dieselben An- , statten betrieben; eine Macht von 20,000 Mann, die sich dort 'L zusammenzog, erhielt den Namen des linken Flügels der Ar- 'A mee von England. Biele Gelehrte, Künstler und Handwerker, die sich auf Befehl der Regierung zur Einschiffung bereiteten, machten die Rüstungen auf dieser Seite zu einem seltsamen S',' ■ Räthsel, welches das Publikum durch die Erklärung löste/ dieß alles geschehe, um den Feind irre zu führen, und seine l' 1 Streitkräfte zu theilen. Aber während aller Blicke auf die ^ Küste des Oceans geheftet waren, erschien Bonaparte zu JI1 Toulon, schiffte sich mit den Truppen ein, und ging am j?° 20. Mai 1798, indem der Admiral Brueys, mit 13 Li- jst , nienschiffen und 8 Fregatten die Transportflotte begleitete, j?" unter Segel. Unterwegs stießen ansehnliche Verstärkungen'^? aus den italienischen Häfen zu ihm, und seine Armee erwuchs 11 w auf eine Macht von 40,000 Mann, größten Theils zusammen- f tlM gesetzt aus den tapfern und kriegsgeübten Legionen, die in ; : iMl dem letzten Feldzuge so große Thaten in Italien gethan H'Uli hatten. Die ausgezeichnetesten Feldherrn des Revolutionskriegs Berthier, Desaix, Reynier, Kleber, Dumas, ^ Cafarelli, Murät, Junot, Marmont, Belliard, ^ Davoust, Andreossy, Lannes, Friant, Duroc, u. s. w. standen an ihrer Spitze. Unter den Gelehrten und ■'&& Künstlern fanden sich Monge, Berthollet, Denon, ^ Fourrier, Nouet, Mechain, Peyre, Girard, Geoffroy, Dutertre, Conte, Beauchamp u. s. w. tek Am 9 Jun. erschien die Flotte im Angesichte von Malta. Da I 'M sich der Großmeister weigerte, sie an den verschiedenen Anker- 1^

