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Nützliche mit dem Ergötzlichen zu verbinden suchte; d. h. wenn ich Abends in die Oper ging, lernte ich des Morgens tanzen; wenn ich zu -einer Soiree bei der Herzogin von Perpignan fuhr, so geschah dieß -nie, ohne zuvor eine Stunde im Salon des ^ssnuts d’Armes zu fechten; und wenn ich der Herzogin selbst den Hof machte, so geschah dieß stcher in einer Haltung, die ich eine ganze Woche bei meinem Maitre de krüees eingeübt hatte; kurz, ich bemühte mich aufs Angelegentlichste um Vollendung meiner Bildung. Ich wünschte, alle junge Männer, welche das Festland in dieser Absicht besuchen, könnten dasselbe von sich rühmen.
Eines Tages, ungefähr acht Tage nach der im letzten Kapitel erwähnten Unterredung mit Lord Vincent, ging ich langsam allein in den Fußpfaden des Jardin des plantes spazieren und dachte an die verschiedenen Vorzüge des Rocher de Cancale und an die Herzogin von Perpignan, als ich einen großen Mann, in einem dicken, groben Oberrock von schwarzer Farbe, den ich weit früher als die Gesichtszüge des Inhabers wiedererkannte, aus einem Zwischenpsad heraustreten sah. Er hielt einige Augenblicke an, und sah sich um, als erwartete er Jemand. Sogleich zeigte sich von einer entgegengesetzten Seite eine Frau, dem Anschein nach etwa dreißig alt und gering gekleidet. Sie näherte sich ihm; sie wechselten ein paar Worte; dann nahm die Frau seinen Arm, sie schlugen rasch einen andern Pfad ein und verschwanden mir aus dem Gesicht. Der Leser hat wohl schon errathen, daß dieser Mann der Begleiter Thorntons im Bois de Bou- logne und der Held am Spieltisch im Palais royal war. Ich hätte vie gedacht, daß ein selbst in seiner Düsterheit so edles Angesicht je sein Lächeln an eine Geliebte von so niedrigem Stande verschwenden könnte, als offenbar diese Frau war. Jndeß wir haben Alle unsre kleinen Schwächen, wie der Franzose sagte, als er den Kopf seiner Großmutter in einem Topfe kochte.
Ich selbst gehörte damals zu den Menschen, welche durch jedes hübsche Gesicht gewonnen werden, wie grob auch die Kleidung sehn

