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mochte, woraus es hervor schaute, und obwohl ich versichern darf, mich nie so weit verirrt zu haben, der Liebhaber eines Kammermädchens zu werden, konnte ich doch sehr nachsichtig gegen Männer unter dreißig seyn, die solches sich zu Schulden kommen ließen. Zur Probe dieser wohlwollenden Gemüthsart: zehn Minuten, nachdem ich Zeuge einer so seltsamen Zusammenkunft gewesen, war ich selbst im Falle, einem hübschen, kleinen Bürgermädchen in ein elendes Cabaret zu folgen, das zu der Zeit, wovon ich spreche (und wahrscheinlich ist es noch so), gerade in der Mitte des Gartens war. Ich setzte mich und bestellte mein Lieblingsgetränke, Limonade; die kleine Giisotto, die eine alte Frau, wahrscheinlich ihre Mutter, und einen beau gros ganjon, ohne Zweifel ihr Liebhaber, bei sich hatte, saß mir gegenüber und fing an, mit der unbeschreiblichen Coquetterie ihres Landes ihre Aufmerksam­keit zwischen mir und besagtem Gar^on zu theilen. Der arme Bursche schien wenig erbaut über die bedeutungsvollen Blicke, welche über seine rechte Schulter hin ausgetauscht wurden, und zuletzt unter dem Vor­wand, sie vor der Zugluft durch das offene Fenster zu schützen, setzte er sich gerade zwischen uns hinein. Aber diese scharfsinnige Kriegslist entsprach seinen Erwartungen nicht ganz; denn er hatte nicht gehörig in Erwägung gezogen, daß auch ich mit dem Vermögen der Ortsver­änderung ausgestattet war; und so rückte ich denn meinen Stuhl um ungefähr drei Fuß, und vereitelte dadurch die Vorkehrungen des Feindes.

Aber diese Plänkeleien dauerten nicht lange. Der Zunge und die alte Frau schienen ganz einverstanden über die Nngehörigkeit der­selben, und beschlossen demnach, wie erfahrne Generale, durch Rückzug zu gewinnen, tranken ihre Orgeade aus, bezahlten dafür, nahmen das wankende Regiment in die Mitte und ließen mich Meister des Schlacht­feldes. Ich war indeß nicht in der Stimmung, mir über ein solches Begegniß graues Haar wachsen zu lassen; ich blieb am Fenster sitzen, trank meine Limonade und murmelte vor mich hin: Alles zusammen­genommen, find die Weiber eine große Last.