K
Philiſtus. Du darfſt mit ſolchen Weibern nicht umgeh'n— Sie haben dich, den faſt im Knabenalter Noch Stehenden, mit frevler Lockung um Des Mannes beſten Theil gebracht.
Gelo. Mir iſt
Die Qual und Pein des Tantalus bereitet! Von allen Seiten lockt mich der Genuß— Allein die Hand iſt mir gelähmt, gefeſſelt, Die gierig zuckend darnach greifen will. Ihr ſeid hartherzige, grauſame Männer, Ihr treibt mich armen Jüngling zur Verzweiflung; Mein Tod auf euer Haupt!
Nicias.
Weit beſſer wär's, Du ſtürbeſt gleich, als daß du lebeſt wie Bisher, ein Leben nur der Schmach und Schande!
Philiſtus. Dein Beſtes, Gelo, nur begehren wir.
Gelo. Was euch mein Beſtes däucht, iſt mir zur Qual! Ein Leben der Entbehrung und des Zwangs Iſt mir verhaßt. Laßt einen jeden ſelbſt Darüber Richter ſein was ihm zum Wohl, Was ihm zur Qual gereicht!.
Nicias.
Der Knabe dünkt
Sich weiſer als der Mann! Der Sohn, der erſt Die blonden Locken dem Apoll geweiht,

