Er will es beſſer wiſſen als der Vater,
Der vielerfahrne, deſſen ſpärlich Haar
Des Alters Abendreif bereits gebleicht! Philiſtus.
Bedenk, unweiſer Jüngling, wer du biſt!
Bedenk', wozu dich die Geburt beſtimmt!
Des göttergleichen Dion's Sohn biſt du,
Von deſſen hohem Geiſt Sieilien
Und Griechenland bewundernd ſprechen, um
Den ſelbſt die Mutter und Erzeugerin
So vieler herrlicher, ruhmreicher Söhne,
Athen, beinahe Syrakus beneidet.
Du biſt beſtimmt, wenn würdig, wenn die Frucht
Dem Baum, der ſie gezeugt, getragen, gleicht—
Ihm in die Herrſchaft über Syrakus
Zu folgen und das Werk, das er begann
Und hoffentlich zu Ende führen wird,
Das herrlich-ſchöne der Befreiung und
Beruhigung des theuern Vaterlands,
In ſeinem hohen Geiſte fortzuführen—
Iſt, Gelo, ein Beruf, wie deiner, nicht
Das Schönſte, was die Götter des Olymps
Den niedern Erdenſöhnen ſchenken können?
Zieht er dich nicht mit tauſend Armen an?
Gelo.
Es ſind die Menſchen nicht von gleichem Sinn:
Was dieſen lockend reizt, ſtößt jenen ab,
Es liebt der eine, was der andre haßt. Nicias.
Man wendet ſich vergeblich an's Gehirn,

