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Er glaubte Ratten, Mäuſe, Igel, Kröten und

Dergleichen Thiere überall zu ſeh'n.

Mit einem ſpitzen Werkzeug lief er in

Der leeren St ube ſtundenlang herum

Und machte Jagd auf ſie; er ſtieß es an

Die kahle Wand mit Macht und meinte, daß

Er eine große Ratte aufgeſpießt.

Nun kauert er in einem Winkel krank,

Daß kaum der Tod noch lange zögern kann,

Und winſelt, kaum vernehmbar noch, nach Wein.

Dich rührt, ſeh ich, die Schild'rung, edle Frau

O, s iſt ein Jammer um die Leidenſchaft

Des Trunkes! Die barmherz'gen Götter mögen

Das menſchliche Geſchlecht davor bewahren!

Du kaunſt ihn ſeh'n, das Vorbild deines Sohns,

Wenn du mit ſeiner Schwäche Nachſicht haft.

Du haſt's befohlen, edle Frau! Da kommt

Philiſtus mit dem Becher Wein du thatſt

Nicht gut daran, weil Dion es verbot.

Die Gattin muß des Gatten Willen thun!

Der Vater weiß es beſſer als die Mutter!

(Philiſtus kommt mit einem Becher wieder. Leptines und Po­lyperchon gehen über die Bühne.)

a iſt der Wein, da gib ihn deinem Sohn zn haſt's befohlen, edle Frau! Du biſt Des edlen Dion's Weib doch Dion hat's J und der Vater weiß es beſſer Er darf den Wein nicht ö (Er reißt den Becher Gelo aus der Hand da er ihn gierig er­faßt und an die Lippen führen will, und gießt den Wein auf die Erde. Gelo läuft jammernd ab.)

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