Mir aus den Armen, eh' ich ihn noch warm An die ſehnfücht' ge Vaterbruſt gedrückt,
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Daß ich wie ein verdorrter Baum daſtehe,?
Den weder Frucht noch Blatt erfreut. O, mein ö
Geliebtes Weib, verdorren ſoll mein Stamm,|
Ausſterben mein Geſchlecht mit mir— das ſchmerzt!|
Dein Stamm wird nicht ausfterben, mein Gemahl! Dion.
Der einz ge Sproß, der ihn fortpflanzen ſollte,
Der iſt dem jähen Tod' anheimgefallen— Arete.
Ein andrer ſproßt an ſeiner Statt, der dein
Geſchlecht fortpflanzen wird. Die güt gen Götter,
Die uns auf's neu vereinigt, haben auch
Die Fruchtbarkeit in meinem Schooß erweckt:
Ich fühle mich ſeit kurzem Mutter—
Dion. Du— Arete, liebes Weib? Arete. O, mein Gemahl! Dion.
Wie, iſt es wahr? hab' ich dich recht verſtanden? Du willſt mir meinen Sohn erſetzen? willſt Mich wiederum zum Vater machen?
Arete.
Die Götter haben mein Gebet erhört.

