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Ralippus. Sie räth ja nicht zum Kriege, edle Frau! Ariſtomache.* So räthſt du, daß man Frieden ſchließen ſoll? Ralippus. Ich kann dazu nicht rathen, edle Frau! Ariſtomache. Du räthſt alſo nicht Krieg, nicht Frieden an? Ralippus. Weil ich den Krieg für nutzlos halte und Den Frieden für verderblich, edle Frau. Ariſtomach e. Des delph'ſchen Gottes räthſelhafte Sprüche Sind leichter zu verſteh'n als deine Worte. Ralippus. Ihr Sinn iſt: Dionyſius ſcheint mir Als Feind nicht ſo gefährlich, wie als Freund.
Ariſtomache. Den tückſchen Geiſt, den du allein beſitzeſt, Den ſcheinſt du allen Menſchen beizulegen— Ralippus. Er iſt zu ſchwach, um unſerm edlen Herrn Als Feind zu ſchaden, und zu ſehr verhaßt, Um ihn als Freund nicht auch verhaßt zu machen. Ariſtomache. Da haben wir's! Ihr hört's! Der Demagog Hat endlich ſeinen falſchen Sinn verrathen! Den Haß der Bürger ſcheut er zu vermehren!—
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