Kalippus. Er ſoll ſich ſtellen, als ſei er dein Feind,

Und wünſche deinen Untergang er ſoll

Die Bürger zu bewegen ſuchen, ſich

Mit ihm zu deinem Sturze zu verſchwören Wenn er es klug anſtellt: in kurzer Zeit

Kennſt du ſie alle gründlich, Freund und Feind! Denn wer ſich ihm anſchließt und gegen dich Zu conſpiriren ſeine Hand ausſtreckt,

Der iſt entlarvt, du kennſt ihn, iſt dein Feind, Den man unſchädlich machen muß! Dagegen

Dion. Genug! ich will nichts weiter hören! Wenn Ich nur durch ſolche Künſte im Beſitz Der knecht'ſchen Herrſchaft mich erhalten kann, So will ich ſie freiwillig gleich aufgeben, will Zum zweiten Male Syrakus verlaſſen.

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Kalippuz. Und Herrſchaft, Herd, Altar und Weib und Kind Was, Hadesmächte, ſag ich! Kind doch nicht! Du haſt ja keins mehr: deinen einz gen Sohn A Hat der boshafte Dionyſius| In's Grab gebracht Doch willſt du Herrſchaft, Haus, Arete'n und was ſonſt du Theueres Und Liebes noch beſitzeſt, deinem Feind,

Dem racheglüh nden Dionyſtus,| Freiwillig überlaſſen, daß er dich Wie ein gehetztes Wild der Flur verfolge, ­

Dein Haus, als wär' es peſtberührt, zerſtöre, Dein Weib von einem Andern ſchänden laſſe?