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Dion. Doch meiner Seele widerſtrebt's, die Macht Durch Mittel, wie die deinen, zu behaupten!

Ralippus. Was, edler Dion, ſchmähſt du ſo die Liſt, Die Troja's unbezwungne Mauern doch In des Danaerheers Gewalt geliefert? Was Schlimmes, was Verwerfliches enthält Der weiſe Rath, den ich dir gebe? Daß Du deine Feinde kennen lernen ſollſt, Damit du ihrer Tücke ſteuern könnteſt! Dir bleibt alsdann die Wahl noch immer, ob Du ſie beſtrafen ſolleſt oder nicht.

Dion.

Die aufgeregte Seel' kennt keine Wahl; Sie thut, was ihr der Augenblick eingibt. Und Unheilvolles iſt's gewöhnlich, was Der raſche Augenblick der Seel eingibt.

Ralippus. Mir bangt es, edler Dion, nicht davor, Du könnteſt dich vom Zorn hinreißen laſſen! Du biſt ein Sklave nicht des Augenblicks.

Dion. Ein Held iſt, wer dem Unmuth widerſteht!

Aalippus. Und ſollteſt du, von Unmuth hingeriſſen, Beſchließen, deine Feinde zu verderben: Nichts Tadelnswerthes würdeſt du begehen. Denn klug und billig iſt's, die Feinde zu