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die noch nachkommenden Schaaren anzuſchließen. Ein zweites Heer hrach im Auguſt 1096 unter der An fuͤhrung des Herzogs von Niederlothringen, Gott fried von Bouillon, auf. Ez beſtand aus 80, 900 Fußgaͤngern und 10,000 Reitern. Die vornehmſten und edelſten Fuͤrſten und Ritter von Frankreich, Deutſchland und Italien bildeten es. Auf ſeinem Zuge wuchs das Heer bis auf 300,000 Menſchen an. Auch fie nahmen ihren Weg groͤßtentheils durch Un: garn, zum Theil auch von Italien aus zur See. Sie ſammelten ſich unter den Mauern von Conſtan tinopel, und nachdem ſie alle Hinderniſſe Griechiſcher Argliſt uͤberwunden, in blutigen Gefechten den Sul tan von Iconium geſchlagen, mehrere feſte Plaͤtze erobert, und alle Schreckniſſe des Hungers und Dur ſtes uͤberſtanden, gelang es endlich dem ſchwachen Ueberreſt des großen Heeres, Jeruſalem ſelbſt zu er reichen, und nach einer hartnaͤckigen Gegenwehr mit Sturm zu erobern, den 19. Juli 1099. Einige dreißig Tauſend Mann, der Ueberreſt eines geord neten Heeres, drangen in Jeruſalem ein. Unerhoͤrte Grauſamkeiten befleckten den Ruhm der Sieger, wie denn uͤberhaupt der Ehrgeiz und Eigennutz der Fuͤr ſten, die mehr eignen Laͤndererwerb, als das Ziel der Unternehmung im Auge hatten, und die Sittenver derbniß des großen Haufens das mit Begeiſterung unternommene Werk ſchaͤndeten, und dem neuen Reiche von Jeruſalem einen baldigen Untergang brachten. Gottfried ward zum Könige von Jeruſalem er wählt, ſtarb aber leider ſchon ein Jahr nach Erobe rung der Stadt. Der Krieg mit allen ſeinen ver

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