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24 Frankreich.
über 2 Jahrhunderte gedauert, als endlich das Cm: porkommen des Hauſes Valois in Frankreich ernſt— lichere Kriege veranlaßte. Philipps des Schoöͤ— nen 3 Soͤhne, Ludwig X., Philipp V. und Carl IV. ſtarben ſchnell nach einander, ohne maͤnnliche Erben zu hinterlaſſen, und nach des Letzten Tode ward Philipp VI. von Valois, Philipps des Schönen Bruders Sohn, von den Ständen ohne Ausnahme 1328 als Koͤnig anerkannt. Nur Eduard IM, König von England, machte Ans ſpruͤche auf die Krone Frankreichs, wegen ſeiner Mutter, einer Schweſter des letzten Königs, Seine Gruͤnde, allerdings unbedeutend, waren es indeß we— niger in einer Zeit, wo noch in keinem Reiche die ſtrenge Erbfolge nach männlicher Linie geſetzlich be: ſtimmt war, und auch in Frankreich ihm nur das alte Herkommen entgegengeſetzt werden konnte; und nur zu gut wußte er und ſein tapferer Sohn, Eduard Prinz von Wales, bekannter unter dem Namen des ſchwarzen Prinzen, feine Anſpruͤche mit den Waffen zu unterſtuͤtzen. Mit einem an Zahl weit geringeren Heere erfocht er 1345 den großen Sieg bei Creſſy in der Picardie(vergl. hiſt. Einl. zu Engi), worauf Calais in feine. Hande fiel, und 10 Jahre nachher ward ſogar der König Johann von Frankreich in der Schlacht bei Poitiers gefangen. Mit dem Tode dieſer beiden Helden verſchwand das Kriegsgluͤck der Englaͤnder; Carl V. der Weiſe, 1364— 80, entriß ihnen, vorzüglich durch den tapfern Bertrand du Guesclin, eine Provinz nach der andern; aber noch einmal erreichte ihr Gluͤck ſeinen Gipfel unter
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