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Frankreich. 81

unter der Capbreton. 5) Die Langue docweine, theils weiß, theils roth, und darunter die edelſten Magenweine, wie der Muskateller, Frontignan, Pi­cardan ꝛc. 6) Die Provencerweine, worunter der Casſis, Pandol u. a. 7) Die Elfaſſerwein e. Außerdem eine Menge Landweine und viele wohl ſchmeckende Ro ſinen, worunter die Jubis aus Rhonemuͤndung, die Piccardans von Cette, und die Naiſins muscats von Beziers und Frontignan den Vorzug verdienen. In den nordweſtlichen Provinzen Hört der Weinbau auf; dort aber iſt der Obſtbau, be ſonders der Aepfel ſo bedeutend, daß man dargus ein eigenes geiſtiges Getraͤnk, den Cider bereitet, wovon der aus der Normandie der beruͤhmteſte iſt, Der Obſtbau, ‚vorzüglich der feineren Sorten, iſt in Frank reich ſehr bedeutend, wie die Franz! Namen vieler feinern Pflaumen. und Birnenarten auch in Deutſch land beweiſen. Ferner gehort zu den Hauptprodue­ten Frankteichs das Oel. Die Olivenbäume gedeihen jedoch nur im ſuͤdlichen Theile von Frankreich, vor zuͤglich in der Provence(daher der Name Provenger­Oel) und auch da nur auf den ſudlichen Abhaͤngen der Huͤgel. Der Olivenbgum, unſern Weidenbäumen nicht unaͤhnlich an Farbe des Laubes, waͤchſt Kͤußerſt langſam, trägt. erſt im 15. Jahre Fruͤchte, und er reicht nur eine geringe Hoͤhe. Wie in allen ſuͤdlichen Laͤndern vertritt auch hier das Oel die Stelle der; wegen Mangel an Weide unde geringerer Viehzucht, ſeltneren Butter. Alle Speiſen werden damit zube­reitet; auch iſt es ein Hauptbeſtandtheil der zur Sei denfagbrication unentbehrlichen Franzoͤſiſchen, unter dem

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