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ſuͤdlichen Gegenden iſt beſonders in der Provence ein haͤufig im Frühjahr wehender, aͤußerſt ungeſtuͤmer und kalter Nordweſtwind, der Miſtral genannt, welcher Krankheiten verbreitet, und oft die zarten Pflanzen toͤdtet. Die noͤrdlichen Departementer haben weit feuchtere Luft, haͤufige Nebel. Hoͤchſte Grade der Waͤrme find: zu Duͤnkirchen 230, 2; zu Paris 270; zu Bordeaux 26°, 8; zu Montpellier 28°, 13; zu

ſarſeille 250 3. Der haͤchſte Kaͤltegrad an eben den Orten: zu D. 60, 63; P. 72; B. 30; Montp. 30, 7e; zu Marſ. 30, 1*

Die Producte Frankreichs find zwar ſehr man nigfaltig, indeß doch nur die naͤmlichen, welche man im ganzen mittlern Europa findet. Hauptſtapelwaaren ſind Wein und Oel. Man kann 7 Hauptarten Franz. Weine unterſcheiden: 1) Der Ehampag­ner, theils weiß, theils Oeil de Perdrix, zu jenem gehoͤren der Sillery, Vezenay, Mailly und Rheims, zu dieſen der Ay, Epernay, St. Thierry und Haut villiers. 2) Der Burgun der, ſowohl ſchillerndroth als weiß, auf der Huͤgelkette von Cote d'or, wo die herrlichen Gewaͤchſe von Nuits, der weiße Montraͤché, der rothe Chambertin, der Primeur von Volney ſich erzeugen. 3) Die Bordeguxweine von Guienne, theils roth, theils weiß. Zu jenen gehoͤren vier Claſſen von Medoc, als Latour, Lafite, Chateau Margaud und Hautbrion, die rothen Gravesweine, worunter der St. Emilion, die Paulus; und Cotesweine, vor allen aber der edle Pontac von dunkler Farbe und Veilchengeruche, zu dieſen die Barſac, Preignac, Sau­ternes und Lagon. 4) Die Gas cogneweine, wor­