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84 Frankreich.

ſchlecht, nur in der Normandie von beſſerem Schlage. Im ſuͤdlichen und mittleren Frankreich gibt es viel Eſel und Mauleſel. In Vienne erreicht der Eſel eine Hoͤhe von 5 Fuß, hat 6 Zoll langes ſchwarzes Haar, und dauert bei aller Arbeit laͤnger als 20 Jahr aus. Das Schwein iſt überall, zeichnet ſich vorzuͤglich in den Gegenden der Pyrenaͤen aus; zur Ausfuhr kom­men die Schinken von Bayonne. Ziegen in Menge, beſonders in den Gebirgsgegenden. Wildpret iſt in den meiſten Gegenden ſelten, zahme Kaninchen dagegen werden Häufig gehalten. Von wildem Gefluͤgel find die Trappen und rothen Rebhuͤhner am haͤufigſten; und nirgends wendet man ſo viel Fleiß auf die Zucht des zahmen Gefluͤgels als hier. Wilde Schweine finden ſich in den Ardennen und im Wasgau; Baͤren, ſowohl ſchwarze als braune, leben in den Pyrenaͤen; der Wolf iſt trotz aller Wolfsjagden noch haͤufig(1803 wurden in beiden Sevres allein 128, 4804 aber 122 erlegt); der Fuchs überall verbreitet. Man hat Fluß­ſiſche von ſehr verſchiedener Art, worunter die Bluͤte Cyprinus alburnus), geſchaͤtzt wegen ihrer Schup pen, woraus die Essence de lP'Orient zu den fal ſchen Perlen verfertigt wird; Seefiſche, als Seebarben, Schollen, Steinbutten, Platteiſen, 27 Arten von Weichfiſchen, Thunfiſche, geſchaͤtzte Macrelen und An: ſchovis. Auch faͤlgt man Krebſe, Sprotten und Au ſtern. Honig und Wachs reichen nicht aus"zum eig­nen Bedarf.

Die Franzoͤſiſche Nation beſteht aus verſchiede­

nen Volksſtaͤmmen, die geſetzlich nur eine Staats,

familie ausmachen. Dieſe ſind Franzoſen, Deutſche,