408; Frankreich.

Art Stiefel aus buntem Papier angebunden und die uͤbrigen Federn mit einer Farbe angeſtrichen. Aber auch die Ausſichs von der Bruͤcke ſelbſt iſt eine der ſchoͤnſten, die man im Mittelpunkt des Gewuͤhls et: ner großen Stadt genießen kann; rechts die majeſtaͤ­tiſche Colonnade des Louvre mit dem langen, ehrwuͤr­digen Gebaͤude ſelbſt, am Ende derſelben der Pallaſt der Tuilerien mit den dichtbelaubten Bäumen des Luſtwaldes, links das ſchoͤne Muͤnzhötel, der Dom der daarter nations und die längs des Quais er bauten Hötels, geradeaus der Fluß, der Pont royal; Pont des arts und Pont de Louis XVI., und die den Horizont begraͤnzendan Anhoͤhen, auf deren einer man das wegen ſeiner Mineralquellen bekannte und beſuchte Paſſy erblickt. Zu beiden Enden des Pont neuf iſt auch einer der Hauptſtandorte der Journalenverkaͤufer; den ganzen Tag werden hier auch Adreſſen von Olliciers de santè ausgetheilt, die ihren ſuͤßen und angenehmen antiveneriſchen Sy: rop, ihre biscuits sybliililiques ‚etc, der mit ge heimen Krankheiten beladenen Menſchheit anbieten. Die ſteinerne Brücke Ngtre- Dame ruht auf 7 Pfei­lern. Der Pont royal bei den Tuilerlen, von Lud; wig XIV. nach Manfards Plan mit 5 Bogen aufgeführt, hat 401 Fuß in der Länge und 37 in der Breite, und iſt mit 12 Bildſaunlen berühmter Franzoſen der Vorzeit geſchmuͤckt. Jede Statue iſt aus einem carrariſchen Marmorblock in der Hoͤhe von 12 Fuß verfertigt. Die Brücke de la Tour-; nelle an der gleichnamigen Straße ruht auf 6 ſtei­nernen Bogen. Der Pont de Neuilly 1772 voll­