Dep. der Seine. 109

endet, hat 5 Gewoͤlbe, deren jedes 120 Fuß weit und 21 Fuß hoch iſt. Außerdem noch der Pont du maréchal de Saxe, Pont de EFécole militaipe 20,

Man zaͤhlt in Paris an 27, 0900 Haͤuſer, an 225,000 Wohnungen und an 900,000 Einwohner. Man zaͤhlt etwa 1100 unregelmaͤßige, meiſtens weder gerade noch breite Straßen, 30 Gaſſen, 130 Stra­ßendurchgaͤnge(passages), an 40 Quais(Waſſer ſtraßen mit Einfaſſung), über 30 Kreuzwege(carre­fours), 7 Sackgaſſen(enelos), 22 Boulevards, 84 Springbrunnen ꝛc. Die Straßenpflaſterung machte 1636 eine Flaͤche von 634,000 Quadratmetern(6,436,000 Fuß Rheinl.) aus; 1820 2,574 000[Metern (E26, 13 1.000 Fuß), die 800,000 Fr. zur Unterhaltung koſten. Man findet M öoͤffentliche Pallaͤſte, 12 Minis ſterialhstels, 9 Adminiſtrationshétels, 5 der Stadt und 12 den Mairien gehörige Hötels, 360 Privathétels 20,

Unter den Pallaäͤſten verdienen die Tuilerien als Reſidenz des Koͤnigs die erſte Stelle. Sie wur. den von Catharina von Medieis 1564 gegruͤn det, von Heinrich IV, fortgeſetzt, und von Lud wig XIII. und XIV. vollendet. Es iſt ein langes zweiſtoͤckiges Gebaͤude mit 5 Pavillons, von denen der Pavillon Marſan der noͤrdlichſte, und der der Flora der ſuͤdlichſte iſt. Niemand darf uͤbrigens durch deh Hof der Tuillerien mit einer Muͤtze, ſondern nur mit einem Hute gehen. Der Saal der Mar ſchaͤlle im mittleren Pavillon enthaͤlt die Portraͤts und Buͤſten der beruͤhmteſten Franz. Marſchaͤlle und Geherale, die im Felde blieben. Der mit dem Pal laſte verbundene große Garten bietet den zahlreichen