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und Flamaͤndiſchen und endlich der Italieniſchen Schule, deren Sammlung vorzugsweiſe der Saal der Meiſterwerke genannt wird. In dem langen Saale der Apollsgalerie find über 20,000 Zeichnun gen der groͤßten Meiſter in Portefeuilles und nach Schulen geordnet, wobei die Spaniſche an die Ita lieniſche ſich anſchließft. Die Mahlereien am Plafond, die Bildhauerei und Moſaik erheben den Ueberblick des Saales, in dem man auch die herrlichen Emaillen von Joh. Pititot aus der alten Fabrik zu Limoges, und mehrere altdeutſche und altitalieniſche Gemaͤhlde findet. Die im Nov. 1827 veranſtaltete Ausſtellung der Mahlerei enthielt in 8 großen Saͤlen an 1600 Stuͤcke. Das Aegyptiſche Muſeum enthaͤlt unter andern einen alabaſternen Sarg eines Pharao, der 300 Jahre vor dem Trojaniſchen Kriege regiert hat; Basreliefs, die auf 13 Sandſteinbloͤcken eine Stati ſtik Aegyptens unter den Fuͤrſten der 8. Dyn aſtie enthalten; eine vollſtaͤndig erhaltene Sphinx, Denk maͤhler aus dem haͤnslichen, bürgerlichen und religioͤ ſen Leben der alten Aegyptier, als: Werkzeuge, Klei= der, Schmuck, Hausgeraͤthe von Elfenbein und Eben: holz, muſikaliſche Inſtrümente z3c.; 180 Handſchrif­ten aus allen Zeitaltern, zum Theil 13 20, eine ſogar 40 Fuß hoch und ſehr wohl erhalten. Zu den Alterthuͤmern des Louvre iſt vor Kurzem auch die Sammlung von Alterthuͤmern von der 1808 durch Jaͤger in Mexiko entdeckten Stadt Palenqui viejo gekommen, z. B. muſikaliſche Inſtrumente, Opfergeraͤthe, ein Todtenkopf aus vulkaniſcher Stein­maſſe, eine Bildſaͤule von einem gruͤnen, glänzenden,