. ER DE WM 118
EEE
Dep. der Seine. 113
klingenden Steine, 12 Blätter von großem Maquaipapier, die mit altmexikaniſchen ſymboliſchen Mahle— reien bedeckt ſind, unter denen man Menſchen in Handlung, Thiere, Fluͤſſe ꝛc. bemerkt. Im Louvre wird ein Seemuſeum unter dem Namen Dauphins; muſeum(der Dauphin iſt Großadmiral) errichtet, in dem Modelle. aller Arten von Kriegsfahrzeugen und der beim Seeweſen gebrauchten Maſchinen zu ſehen ſeyn werden, fo wie die Plane der Hafen und Seearſenale, der Gießereien und der zum Schiffbau und zur Ausruͤſtung von Schiffen gehörenden: Werks ſtaͤtten. Als beſondere Zierde der Saͤle werden Ge— maͤhlde angebracht, welche die beruͤhmteſten Waffenthaten Franzoͤſiſcher Seehelden darſtellen.— Nach der vom jetzigen Oberaufſeher des Muſeums, Grafen Clarac, 1828 bekannt gemachten Note des Baumei; ſters Man ſard betrug das im Louvre 1664- 1679 verbaute Geld 10,608,959 Fr.
Der ſchoͤne Pallaſt Eliſée Bourbon verdankt feinen. Ruf der Frau von Pompadour und der Thronentſagung Napoleons nach der Schlacht bei Belle Alliance 1815. Der Koͤnig Ludwig XVIII. ſchenkte ihn dem Herzoge von Berry, der hier eine Sammlung von mehr als 100 vorzuͤglichen Gemaͤhlr den der Flamaͤndiſchen Schule gruͤndete. Unter anz dern befindet ſich hier das Gemaͤhlde einer Weide, auf der ſich 7 Stuͤck Vieh gelagert haben, von Paul Potter, gekauft für 50,000 Fr.
Der Palaſt der Deputirtenkammer, ſonſt Palais Bourbon, zeichnet ſich ſchon von ferne durch die von Poyet 1807 hergeſtellte Fagade aus. In
8

