Dep. der Seine. 131
Geſellſchaft ſich befindende augerichtet werden könnte. Im Vordergrunde bilden ſich 4 Vierecke für den Uns terricht im Ackerbau, in denen alle in ganz Frank— reich gedeihende Pflanzen und Baͤume gezogen wer— den. Der mit einem eiſernen Gitter verzaͤunte Dos taniſche Garten enthält über 7000 Pflanzen, von Ju ſſieu geordnet, jede mit ihrer beſondern Ueber— ſchrift. Hinter dieſem ſind die großen Gewaͤchshaͤu— ſer der im Freien nicht gedeihenden Pflanzen, von denen manches ſich 2— 3 Stockwerke erhebt. Am Ende des Gartens führen buſchige Schlangengaͤnge auf einen Hügel, von dem man eine herrliche Aus— ſicht auf die Stadt und ihre Umgebung genießt; am Fuße des Hügels iſt die einfache Buͤſte Linné's aufgeſtellt.
Mit dem anatomiſchen Theater iſt ein gro—ßes chemiſches Laboratorium verbunden, und hinter demſelben find die Sammlungen fuüͤr vergleichende Anatomie und einige Zimmer zum Praͤpariren. Das Muſeum enthaͤlt in einem Saale die in Weingeiſt oder in getrockneter Form aufbewahrten Fiſche und Amphibien. Die Fenſterſaͤulen ſind mit Eidechſen und Froͤſchen beſetzt, und man findet Krokodile vom Embryo bis zu dem ausgewachſenen, 20 Fuß langen, und an der Decke aufgehaͤngten. Die Sammlung der rohen und verarbeiteten Mineralien und der ver— ſchiedenen Kryſtalliſationen füllt 3 Sale.‘ Der 5. und 6. Saal bietet viele Verſteinerungen von Thlerkno— chen, Mammuthsknochen, Kopf und Geweihe einer Rieſenhirſchart, Knochen 26. alis der Maſtricher Hoͤhle, Pflanzen- und Thierabdrücke in Kalk- und Schiefer
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