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Dep. der Oſtpyrenaͤen. 385
naͤhrt. Flachs wird viel gezogen. Die Olivencultur koͤnnte bei weitem ausgedehnter ſeyn, da die Olive hier weniger Zufaͤllen ausgeſetzt iſt, als in der Pros vence. Mit der Seidencultur iſt es noch im Des ginnen. Die Korkeiche und Soda ſind zwei nuͤtzliche und eintraͤgliche Gewaͤchſt für die Provinz. Die Rindviehzucht wird vernachlaͤſſigt, dagegegen die Zucht der Schafe, welche faſt ſo feine Pelze tragen, wie die Spaniſchen, fleißig gewartet. Eben ſo iſt das Pferd von Spaniſcher Abkunft, doch zieht man gewohnlich den Mauleſel vor. Man Hält ſtarke Zies genheerden, Bienenſtaͤnde, und treibt an den Kuͤſten Thun- und Sardellenfiſcherei. Aus der Erde bringt man bloß Eiſen, welches auf 18 Stahlhammern und 5 Hammerſchmieden zubereitet wird, und Spieß— glanz aus 3 Minen herauf. Die Kunſtgewerbe be— deuten wehig. Ausfuhr: Wein, Vieh, Mauleſel, feine Wolle, Eiſen und Eiſenwagren, gedoͤrrtes Obſt, Seefiſche, Kork. Das Dep. ſendet nur einen De: putirten zur Kammer, und beſteht aus 3 Bezirken, 17 Kantonen und 249 Gemeinden.— Staͤdte: Perptgnan, Hauptſtadt des Dep. am Tet, (Bt. 420 41 59“, L. 200 33 35, 11563 M. von Paris, in einer ſchoͤnen Ebene des Gebirgslandes. Sie iſt ſtark befeſtigt, hat eine Citadelle, eine Vorſtadt, Notre Dame, eine Cathedrale, 21 Kirchen, 1 Ho— ſpital, 4 Maͤdchenſpital, winkelige unebene Straßen, 1600 H. und 12.300 E. Sitz eines Handelsgerichts. Münze. Eine große Stuͤczgießerei. Seifen: fabrik. Handel mit Wein, Wolle, Vieh und Eiſen. Eilne, Stadt am Tech, nahe am Meere, mit
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