Nachtrag zur Einleitung.

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(Pas. xvV. I. 3.)

Wir kommen jetzt an die Molas sen­formation. Sie ist nicht nur wegen ihrer or­ganischen Ueberreste, die mit den noch lebenden Organismen die meiste Aehnlichkeit haben, son­dern auch vermöge ihrer Lagerungsverhältnisse und Bestandtheile als die jüngste unter den schweize­rischen Gebirgsmassen anzusehen. Sie besteht aus zusammengebackenem Sand und Gerölle, in wel­chem man alle Gesteinsarten des Alpengebirgs erkennen kann. Wenn man sie mit dem darüber liegenden Diluvium vergleicht, welches ohne Zwei­fel durch Anschwemmung entstanden ist, so ge­wahrt man keinen anderen Unterschied als den der Festigkeit und grösseren Cohärenz, welche wohl vom Alter und dem Drucke, den die Molasse vom Diluvium erlitten, abzuleiten ist. Es ist dem­nach ausser Zweifel gestellt, dass die Molasse von fliessendem Wasser aus den Gesteinen der Alpen zusammengeschwemmt wurde. Wenn man hie und da Kalkbänke mit Meerthierüberresten findet, so mag dies daher kommen, dass hier noch einzelne Seewasserbecken zurückgeblieben sind, nachdem sich das übrige Land über die Wasserfläche ge­hoben hatte.

Wo die Molasse nur aus zusammengebackenem Sande besteht, bildet sie einen gräulichen oder grünlichen Sandstein, der locker und sehr leicht zu bearbeiten ist; derselbe wird daher überall in der mittlern Schweiz als Baustein benutzt.

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