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146 Italien.
ſtark befeſtigte Stadt mit einer ſchoͤnen Kathedrale, betraͤchtlichem Handel und mit 6924 E., an einem
zeerbuſen, hat einen Hafen fuͤr kleine Schiffe und treibt Korallenfiſcherei. Boſa, St. mit 5558 E. und einem Hafen. Caſtel Sardo, St. auf dem Gipfel eines ſteilen Felſen, und durch ihre Lage feſt, hat einen Hafen und 1964 E. Tempio, D. mit 7037 E. Ofſieri, D. mit 7766 E. Um Sar dinien herum liegen 44 kleinere Inſeln, wovon nur 8 bewohnt find. Wir bemerken darunter: St. Pie tro, eine von Natur ſteinige und unfruchtbare, aber wohl angebaute Inſel, welche Wein, Getreide, Fels gen liefert und das Fort St. Carlo, das 2500 E. hat, welche Sardellen⸗, Thunfiſch⸗ und Korallenfiſcherei treiben. Afſinara, 2 Q. M. groß und mit 200 Es, {ft nur von Hirten und Fiſchern bewohnt; St. Ans tioco, wo es ſonſt viele wilde Pferde gab, die aber jetzt ganz verſchwunden find, 25 M. lang und 45 M. breit, hat 2 Q. M und 1300 E., die Getreide, Gemuͤſe und Wein ziehen und haͤngt durch eine von den Roͤmern erbaute große ſteinerns Drücke mit Sar dinien zuſammen.
IE Parma und Piacenza mit Guaſtalla. Allgemeine Ueberſicht.
Parma und Piacenza theilten im Mittelalter das Schickſal der Lombardei. Sie ſchuͤttelten das Joch ihrer Herrſcher ab und erhielten im Konſtanzer Frieden

