die Armen verpflichtet, unterwürfig zu fein und Jeden zu ehren, der beſſer gekleidet iſt als ſte. Ein Pfund Ehre dem Squire und eine Unze dem Bedel. Dann ſchießt der Knabe auf und der Inhaber des Herrenhauſes unterweist ihn wie folgt:Sei ein braver Burſche, Tom, dann will ichꝰ für Dich ſorgen; tritt in die Fuß­tapfen Deines Vaters; er war ein vortrefflicher Mann, und ſein Tod ein großer Verluſt für das Kirchſpiel, er war ſehr höflich, ein fleißiger Arbeiter, ein Geſchöpf von gutem Betragen und kannte feinen Beruf; denke und handle wie er! So pflanzen beſtändige, harte Arbeit und Übermaß von Kriecherei die Tugenden der

Vorfahren bei den Bauern ins Unendliche fort bis zum Tage des Gerichts.

Eine andere heimtückiſche Art, die Moralltät zu er­zeugen, hat man angewendet durch ein allgemeines Lob der Armen. Man hört falſche Freunde des Volks, die ſich Liberale nennen, und Tories, die eine halb ritterliche, halb prieſterliche Idee von der Moral haben, im Lobe der unglücklichen Geſchöpfe zuſammenſtimmen, welche ſie für ſich arbeiten laſſen. Aber bemerkt, wegen welcher Tugenden die Armen immer geprieſen werden: Fleiß, Ehrlichkeit und Zufriedenheit. Die erſte Tugend wird zum Himmel erhoben, weil der Fleiß den Reichen Alles liefert, was ſie haben; die zwelte, weil die Ehrlichkeit verhütet, daß ihnen von Allem, was ſie haben, Nagels­groß wieder genommen wird; und die dritte, weil die Zufriedenhelt die armen Teufel abhalten ſoll, etwas gegen ein Schickſal einzuwenden, welches für diejenigen, welche dabei gewinnen, fo behaglich iſt. Dies, meine