dieſen Augenblik zu reifen, ſo kann doch ein ganz unvorhergeſehenes Hinderniß“—
Nun fo will ich Euer Gnaden über zeugen, daß unſer Wille ganz frei iſt, und daß wir auch nach unſerm freien Willen handeln koͤnnen. Ich wollte erſt in acht Tagen von hier reiſen; aber nun verlaß' ich ihr Schloß den Augenblik.
Franklin lief aufgebracht aus dem Zimmer des Grafen Witt, um, wie er wollte, fein Schloß augenbliklich zu verlaſſen; ſtůrzte aber in der Eile ſo heftig die Treppe hinab, daß er einige Stufen verfehlte, auf das ſteinerne Pflaſter hinab kollerte, und ſich den rechten Fuß, und den linken Arm brach. Der Schmerz preßte ihm einen ſo lauten Schrei aus, daß alle Leute im Schloſſe zuſammenliefen. Der Graf hörte den Laͤrm: denn einige lachten den armen Philoſophen laut aus, andere beklagten ihn. Er klingelte einem Bedienten, und fragte, was es gebe?„DOer freie Wille“ ſagte der Bediente,„hat Arm und Fuß gebrochen.“— Man nannte Franklin ſpottweis: den freien Willen.— Der Graf laͤchelte über die Antwort des Bedienten, und befahl, den Philoſophen in ſein Zimmer zu tragen; ließ einen ge
A 3 ſchick
Ka
—
2.
21

